Naturheilpraxis Süd
Hannover Wülfel
Therapie-Methoden
Das Gespräch
 
Wir nehmen uns Zeit für Sie und sind speziell in diagnostischer und therapeutischer Gesprächsführung und -Intervention geschult.
 
Atemtherapie

Dieses Verfahren geht davon aus, dass von allen Körperfunktionen des Menschen der Atem am intensivsten mit allen anderen Ebenen des Menschen verknüpft ist. In der Formatio Reticularis, einem komplex vernetzten Zentrum in der Tiefe des Stammhirns, strömen alle Informationen zusammen, die im Körper bzw. Gehirn entstehen. Jeder kleine Reiz, von außen oder innen kommend, verändert die Art und Weise zu atmen. Mit der Arbeit am Atem können deshalb alle Ebenen (Körper, Geist und Seele) des Menschen erreicht und harmonisiert werden.
Die Atmung reagiert sehr empfindlich und unmittelbar auf psychische und physische Veränderungen. Zugleich ist sie die einzige Körperfunktion, die auch willentlich gesteuert werden kann, obwohl sie ununterbrochen unwillkürlich abläuft.
Es bestehen mechanische und nervliche Wechselwirkungen zwischen der Atembewegung und zahlreichen Körperorganen und deren Funktionen;
die Atembewegung beeinflusst die Herzfunktion und den Blutkreislauf; Sauerstoffversorgung, Kohlendioxidspiegel, Ionenkonzentration und damit die Stoffwechsellage.
Die Atmung beeinflusst auf der Ebene des Zentralnervensystem die Bewusstseinsvorgänge des Menschen und damit sein Empfindungs- und Gefühlsleben.
 
Bachblüten-Therapie

Die Bachblüten-Therapie ist ein von dem englischen Arzt Edward Bach, der schon zu Beginn des vorigen Jahrhunderts entscheidende Beiträge zum heutigen Gebiet der Psychosomatik erbrachte, entwickeltes feinstoffliches Therapieverfahren zur „Reharmonisierung“ oder Umstimmung von 38 negativen seelischen Gemütszuständen (Reaktionsmustern) mit entsprechenden Blüten-Auszügen/-Konzentraten.
Die Bach-Blütentherapie basiert auf der Hypothese, dass jeder körperlichen Krankheit eine seelische Gleichgewichtsstörung vorausgehe und dass die Harmonisierung von Gefühlen und Gedanken eine Heilung bewirken könne.
 
Baunscheidt-Therapie

Die Baunscheidttherapie ist ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren, welches um 1840 von dem westfälischen Gewerbelehrer und Erfinder Carl Baunscheidt stammt. Es zählt zu den ausleitenden Verfahren. Es handelt sich um eine großflächige Hautreiztherapie (Reflexzonen), die durch oberflächliches Sticheln der Haut mit einem speziellen Instrument („Lebenswecker“) und anschließendem Einreiben einer speziellen Salbe/Paste bzw. eines Öls eine Pustelbildung verursachen soll.
Mit dieser Methode werden chronische Entzündungen, Schmerz- und Reizzustände und Verkrampfungen, Rheumatismus, Gicht, Multiple Sklerose, Lungenleiden, Bandscheibenschäden, Migräne behandelt.
Die Wirkungsweise beruht auf einer gesteigerten Haut- und reflektorisch eingeleiteten Organdurchblutung, einem gesteigerten Lymphdrainageeffekt, der Anregung und Tonisierung von Organfunktionen, sowie der Auslösung von Wechselwirkungen im hormonellen System. 
 
Bioresonanz-/Biophysikalische Informations-Therapie (BIT)

Die Bioresonanztherapie ist eine biophysikalische Behandlungsmethode mit körpereigenen als auch körperfremden Schwingungen, die in den 70er Jahren des 20 Jahrhunderts von Dr. Morell und E. Rasche entwickelt wurde.

Die BIT geht in Anlehnung an die Quantenphysik davon aus, dass sich Materie nicht in einem statischen Zustand befindet, sondern in ständiger Bewegung ist, die auf der Eigenschwingung der geladenen Elementarteilchen beruht. Diese Schwingungen werden mit Hilfe leitender Elektroden von der Körperoberfläche aufgenommen und in ein Bioresonanzgerät geleitet. Die gesunden Schwingungen werden verstärkt wieder an den Körper zurückgegeben und die kranken werden in ihrem Informationswert umgekehrt bzw. abgeschwächt.
Zusätzlich können körperfremde Schwingungen – Farben, Töne, Laser, Magnetfeld - zu therapeutischen Zwecken in den Organismus eingebracht werden.
 

Chiropraktik

Chiropraktik bedeutet „mit der Hand zu behandeln“. Sie beruht auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen zwischen der Mechanik der Wirbelsäule und dem Nervensystem sowie des Einflusses des Nervensystems als zentrales Steuerorgan auf den gesamten menschlichen Körper. Zwei Wirbelkörper bieten den so genannten Spinalnerven einen Bewegungsrahmen. Ist dieser eingeschränkt, können Nervenimpulse nicht korrekt weitergeleitet oder verarbeitet werden. Das kann Einfluss auf Knochen, Gelenke, Muskeln etc. haben, aber auch die von den Nerven versorgten inneren Organe können eine Funktionsstörung aufweisen. So dass die Chiropraktik ganzheitlich orientiert ist und auch beispielsweise auf Verdauungsstörungen einwirken kann.

In der Chiropraktik werden spezielle Handgriffe und Techniken angewendet, um Wirbelkörper und Gelenke wieder in ihre funktionelle Lage zu bewegen. Dadurch lassen sich Bewegungseinschränkungen, Muskelverspannungen und Schmerzen günstig beeinflussen. Vor jeder Behandlung erstellt der Chiropraktiker eine Diagnose und kann dadurch zielgerichtet und effizient therapieren. Häufig berichten Patienten unmittelbar nach einer chiropraktischen Sitzung von einem verbesserten allgemeinen Wohlbefinden, mehr Beweglichkeit und weniger Beschwerden. Sogar für Patienten mit Osteoporose gibt es sanfte Techniken zur Mobilisation.

Im chiropraktischen Blickpunkt stehen folgende wichtige Aspekte der Körperstatik: das Becken und die Wirbelsäule. Alle mit der Wirbelsäule und dem Becken verbundenen Strukturen, wie zum Beispiel benachbarte Gelenke oder Muskeln, können einen Einfluss auf die Gesamtstatik des Menschen haben. Daher kann es durchaus im Rahmen einer chiropraktischen Sitzung bei Wirbelsäulenschmerzen vorkommen, dass Fußgelenkfehlstellungen ebenfalls korrigiert werden, da diese durch verschiedene Funktionsketten mit der Wirbelsäule und dem Becken eine Einheit darstellen.

Durch den Ansatz der Behandlung des Stütz- und Bewegungsapparates können in erster Linie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in folgenden Bereichen behandelt werden:

  • Kopf- und Kiefer (Kopfschmerzen und Kiefergelenksbeschwerden)
  • Schulter (PHS, Frozen shoulder, Arthrose, Schulter-Arm-Syndrom usw.)
  • Ellenbogen- und Handgelenk ( Tennis-/ Golferellenbogen, Carpaltunnelsyndrom)
  • Rücken (Nackenschmerzen, Ischialgie, Hexenschuss, Blockaden der Wirbelsäule)
  • Hüfte (Arthrose, Blockierungen im ISG, Bewegungseinschränkungen)
  • Knie (Patellaspitzensyndrom (auch Jumpers knee), Runners knee, Verdrehungen,
  • Verletzungen des Kapsel- und Bandapparat)
  • Fuß (Verstauchungen, Bandverletzungen)
  • Sportverletzungen


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Colon-Hydro Therapie (sanfte Darmspülung)

Die Colon-Hydro-Therapie stellt eine Weiterentwicklung der sogenannten subaqualen Darmbäder dar, die um 1912 von Anton Brosch entwickelt wurden. Anton Brosch war Prosektor am Wiener Garnisonsspital und forschte über die möglichen Zusammenhänge von Darmrückständen und verschiedenen Todesursachen. Er fand Zusammenhänge zwischen Fehlernährung und Obstipation sowie Fehlernährung und anderen Erkrankungen.
Bis 1950 wurden über 500.000 Spülungen durchgeführt und die meisten deutschen Universitäten verfügten über ein sogenanntes Sudabad.
Einläufe gehörten jedoch schon im Mittelalter zu den wichtigsten Heilmaßnahmen bei verschiedenen Erkrankungen und Unwohlsein, als Teil der ausleitenden Verfahren. Das moderne Verfahren der Colon-Hydro-Therapie wurde im Auftrag der NASA für die Astronauten im Weltraum entwickelt.
Bei der Behandlung werden etwa zehn Liter Wasser ohne Druck in den Darm geleitet, wobei die Temperatur abwechselnd 21 und 41 Grad Celsius beträgt. Dieser Temperaturwechsel soll sich positiv auf die Darmtätigkeit auswirken. Währenddessen wird die Bauchdecke leicht massiert, was ebenfalls die Peristaltik fördern soll. Mit Hilfe der Darmspülung soll der Darm vollständig entleert und vor allem von älteren Kotresten gereinigt werden. Außerdem sollen schädliche Bakterien und Hefepilze ausgespült werden. Eine Behandlung dauert rund eine Stunde. Die Therapie umfasst eine Serie von Darmspülungen mit bis zu 15 Terminen.
Die Colon-Hydro-Therapie ist eine Methode zur „Entgiftung“ und „Entschlackung“ und kurbelt den Stoffwechsel an. Außerdem wird die Verdauung bei Verstopfung langfristig verbessert. Eine träge Verdauung führt zu einer schleichenden Vergiftung des Organismus durch Fäulnisstoffe. Auch Bakterien und Pilze im Darm könnten zahlreiche Krankheiten verursachen.

Diese Methode kann angewandt werden bei Verstopfung, Infektionen, Mykosen (Pilzerkrankungen des Darmes), Rheuma, Neurodermitis, Akne, Migräne, Allergien, Hautproblemen, Blähungen und Depressionen sowie zur Entgiftung und Entschlackung.
 

Cranio-Sacral-Therapie

 Cranio-Sacral-Therapie (CST) ist eine ganzheitliche manuelle Behandlungsmethode, die mit Hilfe sanfter Techniken durch den Therapeuten Blockaden und Funktionsstörungen (Läsion od. Restriktion) lösen und korrigieren kann. Der Name ist abgeleitet von den beteiligten Knochen: Schädel (Cranium) und Wirbelsäule bis zum Kreuzbein (Sacrum). Mit der CST wird das Cranio-Sacrale-System (CSS) behandelt. 

Das CSS beinhaltet den Raum für das zentrale Nervensystem, in dem es funktionieren kann. Dieser Raum wird durch die knöchernen Anteile (Wirbelsäule und Schädel) und die Weichteilverbindungen (Muskeln, Sehnen und Bänder) gebildet. Die Hirn- und Rückenmarkshäute kleiden die knöcherne äußere Begrenzung von innen her aus und beinhalten die zur Herstellung, Zirkulation und Wiederaufnahme der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) dienenden Strukturen. Das CSS eines Menschen füllt und leert sich rhythmisch mit Liquor (cerebrospinale Flüssigkeit). Dieser Rhythmus kann, wie auch der Herz- und Atemrhythmus im gesamten Körper ertastet werden.

Läsionen im Bereich des CSS können unter anderem folgende Beschwerden hervorrufen und mittels CST behandelt werden:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Kiefergelenksprobleme
  • Schleudertrauma
  • Trauma auf das Gehirn und Rückenmark
  • chronische Müdigkeit
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen
  • Wirbelsäulenbeschwerden (Rücken- und Nackenschmerzen)
  • Muskel- und Sehnenbeschwerden/ Verspannungen
  • Fibromyalgie
  • Post-operative Rehabilitation
  • Menstruationsbeschwerden

Die CST kann mit anderen Therapieformen, wie bspw. Akupunktur, Positional-Release-Techniken, Jones-Techniken und faszialer Osteopathie (FDM/ TMT) und chiropraktischen Elementen, kombiniert werden.

Darmassoziierte Immun- Therapien

Mit der Verabreichung von Mikroorganismen lassen sich zahlreiche immunologische Vorgänge anstoßen. Die Applikation kann dabei sowohl lokal über die Schleimhäute des Verdauungs- Atmungs- oder Urogenitaltraktes als auch unter Umgehung dieser erfolgen.
Mehr als 70 % der immunkompetenten Zellen sind im Darm, der die Haupteintrittsfläche für körperfremde Stoffe und Krankheitserreger darstellt, angesiedelt. Der Darm ist damit immunologischer Dreh- und Angelpunkt und ideales Zielorgan für immunmodulatorische Maßnahmen.
Die am häufigsten genannten Indikationen für diese Methode sind Erkrankungen von Magen und Darm, aber auch Immunschwäche, wiederkehrende Infekte, Gallenbeschwerden, Allergien, Neurodermitis und Rheuma. In der Naturheilkunde wird der Darm als das zentrale Immunorgan angesehen. Schon Paracelsus wusste: „Der Tod sitzt im Darm“. Daher gibt es kaum ein Beschwerdebild für das eine Mikrobiologische Therapie nicht in Frage kommt.
 
Dorn-Methode/Breuss-Massage

Die Dorn-Methode ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode, mit der sich Wirbel- und Gelenkblockaden rasch und dauerhaft beheben lassen. In erster Linie lassen sich also Beschwerden des Bewegungsapparats erfolgreich behandeln. Wie z.B. Beinlängendifferenzen, Hüftverwringungen, Beckenschiefstände, Wirbelblockaden, subluxierte Gelenke, Skoliosen und Kreuz-Darmbeingelenk(ISG)-Blockaden.
Refletorisch kann auch auf Erkrankungen der inneren Organe Einfluss genommen werden.. Ein Erklärungsprinzip hierfür sind die neurologischen Dermatome (Reflexzonen). Ein anderes Erklärungsprinzip lässt sich aus dem Leitbahnsystem der chinesischen Medizin ableiten.
Die Breuss-Massage ist eine energetische Wirbelsäulenmassage, die ihre Anwendung vor oder nach einer Dorn-Behandlung, aber auch als selbständige Therapiemethode findet. Sie bewirkt eine sanfte Lockerung, Energetisierung und Streckung der Wirbelsäule und des Kreuzbeins und ist besonders angezeigt bei Bandscheibenleiden.
 
Eigenblut-Therapie

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiztherapie, bei der entnommenes Venenblut unverändert oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut reinjiziert wird. Sie ist ein über Jahrhunderte gewachsenes Erfahrungsgut, das in der so genannten Humoralmedizin (Hippokrates/Paracelsus) wurzelt.
Die Wirkung der unspezifischen Reiztherapie wurde von F. Hoff als „Stoß in das vegetative System“ bezeichnet, welche durch Aktivierung verschiedender Regulationssysteme zur „vegetativen Gesamtumschaltung“ führt.
Eigenblut-Therapie findet u.a. Anwendung bei akuten und chronischen Infektionen, degenerativen Prozessen (z.B. rheumatischen Erkrankungen), Blutbildungsstörungen, zur Immunstimulation und Rekonvaleszenz, bei Allergien, Hauterkrankungen, Durchblutungsstörungen.
 

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)

Es klingt unglaublich, doch es hilft nachweislich. Durch gezielte Augenbewegungen kann das Gehirn so angeregt werden, dass  seelische Verletzungen, depressive Verstimmungen, Traumata oder chronische Schmerzen deutlich gelindert werden können.

Diese Technik nennt sich EMDR - das steht für "Eye Movement Desensitization and Reprocessing", durch die Augenbewegungen erfolgt eine Desensibiliserung und Aufarbeitung. Die Wirksamkeit von EMDR ist bereits in mehreren klinischen Studien untersucht und nachgewiesen worden.

Visite, die Gesundheitssendung im NDR-Fernsehen, hat im Sommer 2016 darüber berichtet:

http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/EMDR-Therapie-hilft-bei-chronischen-Schmerzen,emdr102.html

Seit 2006 ist EMDR auch als wirksame Methode zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) weltweit anerkannt. 

Fasziale Osteopathie nach Typaldos (FDM/ TMT)

Die fasziale Osteopathie nach Typaldos (auch Faszien-Distorsions-Modell „FDM“ oder Typaldos-Manual-Treatment „TMT“) wurde von dem gleichnamigen US-amerikanischen Arzt und Osteopathen Dr. Stephen Typaldos entwickelt. Es ist eine effektive Methode zur Behandlung von vielen orthopädischen Krankheitsbildern.

Anwendungsmöglichkeiten sind unter anderem Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in folgenden Bereichen:

  • Kopf- und Kiefer (Kopfschmerzen und Kiefergelenksbeschwerden)
  • Schulter (PHS, Frozen shoulder, Arthrose, Schulter-Arm-Syndrom usw.)
  • Ellenbogen- und Handgelenk ( Tennis-/ Golferellenbogen, Carpaltunnelsyndrom)
  • Rücken (Nackenschmerzen, Ischialgie, Hexenschuss, Blockaden der Wirbelsäule)
  • Hüfte (Arthrose, Blockierungen im ISG, Bewegungseinschränkungen)
  • Knie (Patellaspitzensyndrom (auch Jumpers knee), Runners knee, Verdrehungen, Verletzungen des Kapsel- und Bandapparat)
  • Fuß (Verstauchungen, Bandverletzungen)
  • Sportverletzungen

Diagnose

Dr. Typaldos fand in jahrelanger klinischer Beobachtung heraus, dass ein Großteil der Patienten ihre Beschwerden immer wieder mit der gleichen Körpersprache beschreiben. Hieraus hat er ein diagnostisches und therapeutisches Konzept entwickelt, welches derzeit 6 so genannte Distorsionen (= Störungen“) aufführt. Im Rahmen eines Patientenerstgesprächs (Anamnese) sowie aufgrund der Schilderung der Beschwerden (klinisches Erscheinungsbild) und der Körpersprache des Patienten kann eine gezielte Diagnose erstellt werden bzw. die Distorsion erkannt werden.

Behandlung

Jede dieser einzelnen Störungen hat eine eigene Behandlungstechnik, die gezielt auf dem vom Patienten gezeigten Areal angewandt wird. Die Techniken des FDM werden mit relativ viel Kraft ausgeübt und setzen auf dem für den menschlichen Körper wichtigsten Gewebe an, dem Bindegewebe (Faszien). Diese Faszien umhüllen, verbinden, stützen und schützen sämtliche andere Gewebe (Organe, Knochen, Muskeln, Nervenfasern, Blutgefäße etc.).

Effekte von FDM

Oftmals hat der Patient direkt nach der Behandlung ein verbessertes Bewegungs- und Stabilitätsgefühl sowie deutlich weniger Beschwerden. Jeder Patient unterstützt seinen eigenen Behandlungserfolg durch maßvolle Aktivität nach den Sitzungen (Sport, Spazierengehen, Gartenarbeit – denn „wer rastet der rostet!“). Gegebenenfalls kann der Heilungsprozess außerdem in weiterer Eigenarbeit unterstützt werden, in dem die behandelten Gebiete mit Eiswürfeln oder Crushed-Ice abgerieben werden. Diese Eigenarbeit kann den Heilungserfolg enorm unterstützen und ist deshalb von größter Wichtigkeit. In wenigen besonderen Fällen wird Wärme angewandt. 

Homöosinatrie

Die Homöosinatrie ist ein Verfahren, bei dem schwerpunktmäßig homöopathische Arzneimittel in Akupunkturpunkte injiziert werden. Sie stellt somit eine Synthese von Homöopathischer Medizin und Traditioneller Chinesischer Medizin dar. Des weiteren ist es ein Verfahren, das in unserer Praxis oft mit der Eigenblut-Therapie kombiniert wird.
 
Kinesiologie

Kinesiologie bedeutet Bewegungslehre und geht zurück auf die Erfahrungen und Untersuchungen des amerikanischen Chiropraktikers Dr. George Goodheart. Er entwickelte 1964 ein einfaches Testverfahren: den Muskeltest. Dieser beruht auf dem Prinzip eines körpereigenen Feedbacks, wodurch eventuelle Energieblockaden deutlich werden.
 
Kinesio-Taping
Das Kinesio-Taping ist eine japanische Behandlungsmethode mit der u.a. eine Reduktion von Schmerzzuständen und Bewegungseinschränkungen erreicht werden kann. 

Die Tape-Streifen („Klebestreifen“) werden in verschiedenen Farben (blau, pink, beige und schwarz) angelegt und bestehen an der Oberfläche aus hochwertiger Baumwolle und an der Klebefläche aus Acrylkleber. Dieser ist in einer bestimmten Art auf dem Baumwollstoff angebracht und besitzt u.a. die Eigenschaften, dass er sehr flexibel ist und durch die Körperwärme sehr gute Klebeeigenschaften entwickelt. Außerdem sind die beiden genutzten Materialen gut wasserverträglich, so dass wäh-rend der Anwendung des Tapings unbedenklich geduscht, in die Sauna und Schwimmen o.ä. gegangen werden kann und auch Sport oder andere Bewegungen ohne Schwierigkeiten möglich sind.

Die Tapes können in verschiedenen Techniken auf der Haut angelegt werden, um entsprechende Effekte auf Gelenken, Sehnen, Bändern oder der Muskulatur zu erreichen. In der Regel können die Tapes je nach Abnutzung zwischen 5 – 7 Tagen auf der Haut verbleiben und werden wenn nötig dann erneut angebracht.
 
Klassische Homöopathie

Von Samuel Hahnemann – Arzt, Apotheker und Chemiker - um 1800 begründetes medikamentöses Therapieverfahren, das auf drei Grundprinzipien beruht: Ähnlichkeitsregel, Arzneimittelprüfung und Potenzierung. Diese individuelle Arzneitherapie führt keine gegen die Symptome gerichteten Arzneien zu, sondern Arzneimittel, die der Krankheit des Patienten ähnliche Symptome bei Gesunden hervorbringen kann (Arzneimittelprüfung).
Anders als die so genannte Schulmedizin behandelt die Homöopathie nicht Krankheiten, sondern kranke Menschen. Für die Homöopathie ist der gesunde Körper ein System in Balance. Im erkrankten Körper ist dieses Gleichgewicht gestört.
Die Homöopathie gibt - als Reiz- und Regulationstherapie - dem Körper die Möglichkeit, dieses Gleichgewicht aus eigener Kraft wieder herzustellen.
 
Klassische Ausleitungs- und Entgiftungsverfahren

Die klassischen Ausleitungsverfahren gehen auf den Wiener Gynäkologen Bernhard Aschner (1883-1960) zurück, der die Erfahrungen von Hippokrates, Galen, Paracelsus und anderen einer Renaissance zuführte. Grundlage ist die so genannte Konstitutionstherapie, die über Jahrhunderte durch Aderlass, Schröfptherapie, Blutegel, Brech- und Abführtherapie vollzogen wurde.
Ausleitende Verfahren sind Behandlungsmethoden, die zur Entgiftung der Körpersäfte dienen. Synonym werden auch die Begriffe Humoraltherapie (von lat. humores „Säfte“) oder Aschner-Verfahren verwendet. Purgation (v. lat. purgare „reinigen“) bezeichnet eine „Ausleitung“ über den Darm.
Zu den ausleitenden Verfahren zählen:
  • Schröpfen
  • Aderlaß
  • Blutegel
  • Baunscheidttherapie
  • Cantharidenpflaster
  • Wickel
  • Schwitzkuren
  • Ausleitung über den Darm: Brechmittel, salinische Abführmittel, Laktulose, Heilfasten, Einläufe, Colon-Hydro-Therapie
  • Ausleitung über den Urin: Diuretika (harntreibende Mittel), Trinkkuren
  • u.a.
 
MET (Meridian Energie Technik)

Die Meridian-Energie-Technik M.E.T. geht davon aus, dass die Ursache aller negativen Gefühle in der Unterbrechung des Energiekreislaufs des Körpers zu finden ist. Die Behandlung basiert darauf, dass elektrische oder elektromagnetische Pole für den Energiefluss im menschlichen Körper maßgeblich sind.
Geht man davon aus, dass jedes körperliche, seelische, berufliche, wirtschaftliche, partnerschaftliche, zwischenmenschliche Problem als Basis die Angst hat, wird verständlich, dass diese Therapie Auswirkungen auf allen Ebenen des Lebens hat.
Die Meridian-Energie-Therapie ermöglicht das rasche Auflösen von Ängsten, Traumen und Phobien. Dies geschieht durch Beklopfen bestimmter Meridianpunkte, wodurch Energieblockaden aufgelöst werden. Die Meridian Energie Technik ist also eine Heilbehandlung, die ursächlich wirkt.
 

Neuromuskuläre Therapie (NMT)

Bei der NMT handelt es sich um ein manuelles Behandlungsverfahren, welches mit anderen Therapieformen, wie bspw. Akupunktur, Cranio-Sacral-Therapie, Positional-Release-Techniken, Jones-Techniken, faszialer Osteopathie (FDM/TMT) und Chiropraktik, kombiniert wird.

Zu Beginn einer NMT wird eine Haltungsanalyse erstellt. Hieraus ist dann ersichtlich welche Bereiche des Körpers gezielt behandelt werden (= Läsionen/ Dysfunktionen). Mit verschiedenen Drucktechniken im Muskelfaszien-, Sehnen- und Bändergewebe  werden die Läsionen aufgehoben.

Folgende Effekte kann die NMT erzielen:

  • Normalisierung der Muskelspannung
  • Normalisierung bei faszialen (bindegewebigen) Spannungen
  • Verbesserung der Beweglichkeit von Gelenken
  • Verbesserung der Durchblutung und Verminderung von Schwellungen
  • Verringerung von Schmerzzuständen
  • Mehr Kraft

Die Anwendungsdauer der NMT richtet sich nach dem Grad der Verletzung. Das heißt, ob die Beschwerden akut oder chronisch sind. Im Allgemeinen benötigen akute Erkrankungen einen kürzeren Zeitraum mit häufigen Behandlungen und chronische dagegen weniger Behandlungen über einen längeren Zeitraum. Dies kann jedoch individuell abweichen und ist abhängig vom Eingangsbefund. Eine Einzelbehandlung kann bis zu 60 Minuten dauern.

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Reiki

Reiki (Japan. Usui reiki ryoho = Usui Geisteskraft-Behandlung) ist ein von Dr. Mikao Usui in Japan wieder “entdecktes” bzw. “entwickeltes” (eigentlich offenbartes) und bis heute von Lehrer (Meister) zu Schüler weitergegebenes Heilsystem.
Der Begriff “Reiki” leitet sich von den japanischen Wörtern `rei`(Universum bzw. Kosmos) und `ki`(Lebensenergie) ab welche in ihrer gemeinsamen Verwendung im Wort “Reiki” mit “Universale Lebensenergie”oder “Heilende Kraft des Universums” zu übersetzen sind, also einer Energie, welche allgegenwärtig ist und alles durchströmt oder durchdringt.

Das Ziel von Reiki ist eine ganzheitliche körperlich, geistig und seelische Heilung. Bei der Anwendung von Reiki wird durch den Praktizierenden eine "Verbindung" zwischen der "universalen Energie" und dem Empfangenden hergestellt. Nicht der Praktizierende gibt Reiki, er stellt sich vielmehr als „Kanal“ zur Verfügung. Die Reiki-Energie (Chi, Prana, Energie) fließt beim Empfänger ganz von alleine dorthin wo sie benötigt wird.

REVT: Die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) nach Ellis 

Die Verhaltenstherapie nach Ellis ist eine wissenschaftlich anerkannte Kurzzeit-Therapie-Methode. Sie ist sehr gut anzuwenden bei Alltagsproblemen aller Art, Zwängen, Anpassungsstörungen, Phobien, (Prüfungs-) Ängsten und depressiven Verstimmungen.  

In den 1950er Jahren hat der Amerikaner Albert Ellis das so genannte ABC-Modell entwickelt. Dabei steht das "A" steht für die auslösende Situation, "B" für die individuelle Bewertung und "C" für die Konsequenzen.

Ein Beispiel: Das Flugzeug steht startbereit. Der Anblick dieses Flugzeugs löst bei einem Menschen Glücksgefühle und freudige Erwartung auf den Urlaub aus, ein anderer hingegen hat panische Angst und ist sich absolut sicher, dass das Flugzeug abstürzen wird. Und dasselbe Flugzeug stellt für Piloten und Stewardessen ihren gewohnten Arbeitsplatz dar. Ein Flugzeug – eine auslösende Situation – und so völlig verschiedene, teils gegensätzliche Gedanken und Gefühle. Dabei ist sich jeder Mensch sicher, dass doch alle anderen ganz genau so denken und fühlen wie man selbst. Sollten jedoch wirklich alle Menschen z. B. Angst vor dem Fliegen haben, würde niemals auch nur ein Flugzeug abheben.

In der Verhaltenstherapie nach Ellis lernen die Klienten Schritt für Schritt, das ABC-Modell in den verschiedenen Lebenssituationen anzuwenden und nach der Therapie selbstständig mit dem erlernten "Werkzeug" zu arbeiten. 

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Systemische Familienberatung

Die Systemische Familienberatung basiert auf einem psychologischen Verfahren, das zwar in erster Linie gesprächs- und verhaltensorientiert ist, aber auch darstellend-kreative Techniken einsetzt.
Grundsätzliches Ziel der Systemischen Familienberatung ist es, die Autonomie und den Selbstwert jeder einzelnen Person bzw. jeden Familienmitglieds zu stärken - sowie den Zusammenhalt untereinander zu festigen, die Kommunikation und den Austausch zu verbessern und schädigende Beziehungsmuster zu verändern.
Heilung von psychischen und psychosomatischen Problemen, sowie die Lösung von Generations-, Ablösungs-, Entscheidungs-, Trennungs- und anderen Problemen und Konflikten sind Schwerpunkte der systemischen Familienberatung.
In der Systemische Familienberatung kann sowohl mit dem gesamten System, als auch mit Teilsystemen und Einzelpersonen gearbeitet werden. Die Familienberatung wendet sich dementsprechend an Familien, Paare, Gruppen, Organisationen und andere soziale Systeme, aber auch an Einzelpersonen.
 

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die Traditionelle Chinesische Medizin (im englisch- und deutschsprachigen Raum auch kurz als "TCM" bekannt) ist die Heilkunst, die in China vor mehr als 4000 Jahren verwurzelt liegt und welche über die Jahrtausende hinweg sehr wissenschaftlichen Kriterien („try and error“) folgend auf Basis der taoistischen Naturphilosophie weiterentwickelt wurde.

Zu den therapeutischen Verfahren welche auch als die sog. „fünf Säulen“ dieser Therapierichtung bezeichnet werden gehören die Arznei- bzw. Kräutertherapie, die Akupunktur und Moxibustion (Stechen von Nadeln u./od. die Erwärmung von Akupunkturpunkten i.d.R. durch das Abbrennen von indischem Beifußkraut mittels versch. Techniken), die manuelle Therapie (Tuina od. Anmo = spezielle Massagetechnik incl. chiropraktischen Elementen), eine am Wirkmechanismus der Arzneien orientierte Diätetik (Ernährungslehre) und Bewegungsübungen wie Qi Gong und Taijiquan (Innere Kampfsportart/Schattenboxen).

In der TCM gibt es keine eindeutige Trennung zwischen Körper und Geist. Sie basiert auf der Annahme, dass der menschliche Körper Krankheiten bewältigen und sich wieder erholen kann, wenn er sich im Gleichgewicht (Homöostase) der beiden Polaritäten (Yin und Yang) sowie der fünf Wandlungsphasen (Wu Xing) befindet. Die TCM basiert auf empirischen Erkenntnissen, die in Ordnungssysteme eingegliedert wurden, welche sich i.d.R. an der Natur orientierten (s.o.). Diese Ordnungssysteme sind keinesfalls deckungsgleich mit dem der westlichen Medizin, wodurch eine chinesische Diagnose auch nicht direkt, also quasi „1 zu 1“, auf westliche Diagnosen übertragbar ist, was aus Unwissenheit leider nur all zu oft passiert. Anders als in der westlichen Diagnostik ist eine „chinesische“ Differentialdiagnostik erforderlich, bei der neben der Zungen- und Pulsdiagnostik auch Antlitzdiagnose sowie noch eine Reihe anderer quantitativer wie auch qualitativer Dinge eine Rolle spielen. Gerade wegen ihres "ganzheitlichen" Ansatzes wird die Traditionelle Chinesische Medizin von sich naturheilkundlich orientierenden Patienten sehr geschätzt!


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